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Therapie und Beratung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute wende ich mich an Sie/Dich als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates im Vorstand des Dachverbandes Salutogenese (www.dachverband-salutogenese.de)

Der Dachverband wurde ausgehend vom Zentrum für Salutogenese in Bad Gandersheim im südlichen Niedersachsen gegründet. (www.salutogenese-zentrum.de)

Im Unterschied zu der früheren und auch heute noch weit verbreiteten Ausrichtung an Defiziten als Ausgangspunkt von Therapie und Beratung hat sich Salutogenese, zusammengefasst im Dachverband, zum Ziel gesetzt, das Hauptaugenmerk auf die Förderung gesunder Entwicklung zu legen.

Das Konzept der Salutogenese geht auf Aaron Antonovsky (1997) zurück. Salutogenese möchte in den Blick nehmen, wie durch das Zusammenwirken von Bedeutsamkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit im Kern Kohärenz (Stimmigkeit) im Einzelnen, in Therapie und Beratung sowie in der Sozialen Arbeit, Pädagogik, im Gesundheitswesen, also im persönlichen und öffentlichen Bewusstsein, gefördert und nutzbringend angewandt werden kann.

Um diesen (auch mir in meiner praktischen Arbeit) wertvoll gewordenen Ansatz breiter bekannt zu machen, aber auch weiter zu entwickeln, hat mich der Vorstand des Dachverbandes damit betraut, (im Rheinland) einen Arbeitsbereich bzw. eine Sektion „Therapie und Beratung“ aufzubauen.

In diesem Zusammenhang ist angedacht, ein- bis zweimal im Jahr ein eintägiges Arbeitstreffen durchzuführen.

In diesem Rahmen soll vormittags einen Kennenlernen stattfinden. Dabei haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, ihre Arbeit in ca. 20 Minuten vorzustellen unter dem Gesichtspunkt ihrer bisherigen Erfahrungen mit Salutogenese bzw. der Visionen und Möglichkeiten, wie diese erweitert, vertieft und auch miteinander vernetzt werden können. Nachmittags wollen wir ins Gespräch kommen, um weiterführende Gemeinsamkeiten zu entwickeln.

Ich würde mit einem kurzen Bericht aus meinem Erfahrungsbereich der psychotherapeutischen Arbeit mit dem Genogramm und Systemaufstellungen beginnen können.

Beiträge aus anderen Feldern der Gesundheits- und Beratungsberufe sind herzlich willkommen.